Battle Isle aus dem Jahr 1991 – Mann, das war ein Strategiespiel, das mich richtig in seinen Bann gezogen hat. Ich erinnere mich noch genau, wie ich stundenlang vor dem Amiga saß und hexbasierte Karten mit Einheiten bevölkerte, Munition managte und jeden Zug bis ins Kleinste plante. Die Tiefe war unglaublich: Gelände spielte eine Rolle, Nebel des Krieges sorgte für Spannung, und die KI war knallhart, was das Ganze zu einem echten Denksport machte. Es fühlte sich an wie Schach auf Steroiden, mit Sci-Fi-Units und einer Kampagne, die einen immer wieder forderte, kreativ zu werden.
Aber ehrlich, ich bin da oft verzweifelt. Manche Missionen waren so brutal ausgeklügelt, dass ich nach dem x-ten Fehlschlag einfach aufgeben wollte – vor allem, wenn eine falsche Priorisierung alles zunichtemachte. Die Grafik war für die Zeit solide, aber heute wirkt sie natürlich retro, und die Ladezeiten zwischen Runden haben mich manchmal zur Weißglut getrieben. Trotzdem, es hat mich süchtig gemacht, weil der Erfolgsmoment, wenn endlich alles passte, einfach episch war. Ein Klassiker, der zeigt, wie Strategiespiele früher schon Meilensteine setzen konnten.