Lasst mich so beginnen: World of Warcraft ist mein absolutes Lieblingsspiel. Seit ich 2004 die Beta in die Finger bekam, bin ich gefesselt. Ich spiele dieses Spiel seit über 20 Jahren und liebe es noch immer. Es war mein erstes MMO, und die Faszination, die es damals auf mich ausübte, ist schwer in Worte zu fassen: unendlich große Welten, Freiheit, epische Bosse, Instanzen, Raids und vor allem ein Miteinander, das ich so noch nie erlebt hatte. Ich habe in World of Warcraft über die Jahre viele Freunde gefunden und mit Sicherheit zehntausende Stunden investiert.

Wenn ich mich heute einlogge, ist es fast so, als würde ich nach einer langen Reise nach Hause kommen und die Tür zu einem vertrauten Wohnzimmer öffnen. Jedes Gebiet weckt Erinnerungen an vergangene Nächte, an hart erkämpfte Siege und an Menschen, mit denen ich damals gemeinsam vor dem Monitor saß. Auch wenn ich seit den 80ern schon unzählige Welten gesehen habe, hat mich keine so tief geprägt und so lange begleitet wie Azeroth. Es ist diese Konstante in meinem Leben als Gamer. Ja, das Spiel hat sich verändert, aber ich liebe es nach wie vor. Für mich gibt es kein besseres Videospiel – eine glatte 10 von 10.