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WoW Midnight

WoW Midnight: Season 2 Dungeon-Test auf dem PTR, das ändert sich beim Tuning

5 Min Lesezeit World of Warcraft mmo

Blizzard testet gerade die Mythisch+ Dungeons für Season 2 auf dem PTR, und dazu gibt es eine ordentliche Ladung Tuning. Aufgefallen ist mir das Ganze über Wowhead, die Zahlen selbst stammen aus einem offiziellen Bluepost von Blizzard. Der Test läuft vom 21. bis zum 27. Juli, und wer will, kann selbst reinschauen. Ich habe mir angeschaut, was da an den einzelnen Instanzen gedreht wird, und packe dir die wichtigsten Punkte hier zusammen.

Wichtig vorweg: Das ist PTR. Alle Zahlen sind Testwerte und können sich bis zum Release noch ändern. Nimm das also als Momentaufnahme, nicht als finalen Stand.

Der Testrahmen: acht Dungeons, Keys vom Händler

Im Test stehen acht Dungeons bereit. Deine Schlüsselsteine holst du dir bei Händlern in Sturmwind, Orgrimmar und Silbermond, und für die Teleports steht ein NPC bereit. Wenn dein Charakter unter Gegenstandsstufe 226 liegt, wird er automatisch hochskaliert. Du brauchst also keinen fertig ausgerüsteten Main, um mitzutesten.

Der Season-2-Pool sieht so aus:

  • Altar of Fangs
  • Murder Row
  • Den of Nalorakk
  • Voidscar Arena
  • The Blinding Vale
  • Temple of Sethraliss
  • Kings' Rest
  • Ruby Life Pools

Die vier Midnight-Instanzen kennen wir schon aus Normal und Heroisch, sie waren nur nie Teil der M+ Rotation. Dazu kommt mit Altar of Fangs eine neue Instanz, und die drei Altbekannten Temple of Sethraliss und Kings' Rest aus Battle for Azeroth sowie Ruby Life Pools aus Dragonflight. Welche Dungeons genau reinkommen, hatte ich schon in einem eigenen Video behandelt. Details dazu findest du hier: WoW Midnight: Alle M+ Dungeons für Season 2 bestätigt.

Ruby Life Pools: schnellerer Timer, härtere Bosse

Beim Rubinlebensbecken zieht Blizzard den Timer leicht an, von 29 auf 28 Minuten. Gleichzeitig werden die Bosse gefährlicher.

Melidrussa Chillworn bekommt mehr Druck: Hailburst und der Periodenschaden von Chillstorm steigen jeweils um 10 Prozent, die Hailbombs machen deutlich mehr Schaden, und der Grundschaden von Frost Overload geht um 11 Prozent hoch.

Bei Kyrakka und Erkhart Stormvein legt die Explosion von Inferno Spit um 12,5 Prozent zu. Roaring Firebreath wird dagegen umgebaut: Die Zauberzeit steigt von 3 auf 4 Sekunden, die Wirkdauer sinkt auf 4 Sekunden, und die Ticks kommen langsamer. Die Flaming Embers werden mit 7 statt 5 Yards außerdem größer, du brauchst also etwas mehr Platz zum Ausweichen.

Unterm Strich wird Ruby Life Pools damit ein Stück fordernder, ohne dass der Dungeon komplett umgekrempelt wird. Passt zu meinem Eindruck: Die Instanz ist ohnehin schon auf M+ ausgelegt und läuft weitgehend so, wie wir sie aus Dragonflight kennen.

Temple of Sethraliss: fast überall weniger Leben

Beim Tempel von Sethraliss geht es in die andere Richtung. Blizzard nimmt reihenweise Leben aus den Gegnern.

  • Adderis und Aspix: Leben minus 5 Prozent, dazu weniger Rückstoß bei Gale Force.
  • Merektha: Leben minus 8 Prozent.
  • Galvazzt: Leben minus 14 Prozent, und die Lightning Spires kommen mit 3,5 statt 4 Sekunden etwas schneller.
  • Avatar of Sethraliss: Leben minus 10 Prozent, der Corrupted Guardian verliert sogar 33 Prozent Leben.
  • Faithless Tormentor: Leben minus 23 Prozent.

Das ist eine ganze Menge auf einmal. Ich hatte den Tempel in Erinnerung als eine Instanz, die in M+ früher ziemlich verbuggt war, teilweise sogar unspielbar. Ob das jetzt sauber läuft, muss der Test zeigen. Die Leben-Reduzierungen deuten aber darauf hin, dass Blizzard die Instanz erstmal spürbar entschärfen will.

Kings' Rest: umgebaute Spawns und ein paar fiese Buffs

Kings' Rest bekommt die umfangreichste Behandlung. Zuerst das Angenehme: Spawns und Positionen werden umgebaut, und die benötigte Gegnerkraft sinkt. Das nimmt ein bisschen Druck von der Route.

Dafür ziehen einige Fähigkeiten an. Mchimba the Embalmer wird deutlich gefährlicher: Der Periodenschaden von Embalm steigt um 66 Prozent, Awakening Slam um 33 Prozent. Beim Council of Tribes fällt die Zauberzeit von Explosive Totem von 16 auf 9 Sekunden, das Totem ist also schneller aktiv. Der Animated Guardian bekommt über Released Inhibitors einen stärkeren Tempo-Buff, hoch von 50 auf 75 Prozent.

Beim Minion of Zul lässt sich Bound By Shadow nicht mehr stehlen, und Fixate hält nur noch 10 Sekunden. King Timaljis Erupting Slam trifft mit 8 statt 12 Yards einen kleineren Radius. Und Shadow of Zul verliert 13 Prozent Leben, dafür spawnt Pool of Darkness jetzt zwei statt einer Pfütze, die aber 40 Prozent weniger Periodenschaden macht.

Das ist genau die Art Instanz, bei der man erst ein paar Runs braucht, bis die Mechaniken sitzen. Kings' Rest fand ich in M+ schon immer eher happig, insofern bin ich gespannt, wie sich das mit den neuen Werten anfühlt.

Murder Row: eine kleine Anpassung

Bei Murder Row ist die Liste kurz. Kystia Manahearts Destabilized macht 17 Prozent weniger Periodenschaden. Mehr steht im Bluepost zu dieser Instanz aktuell nicht drin.

Mein Fazit zum aktuellen Stand

Was mir gefällt: Blizzard testet früh und passt gezielt an, statt alles beim Alten zu lassen. Ruby Life Pools wird härter, Temple of Sethraliss klar entschärft, und Kings' Rest wird ein bisschen entzerrt und an anderen Stellen bissiger. Das klingt nach der üblichen Feinjustierung, mit der eine Season vor dem Start in Form gebracht wird.

Für mich als jemand, der viel M+ spielt, ist so ein Test-Fenster Gold wert, weil man ein Gefühl dafür bekommt, was einen erwartet. Ich schaue mir den PTR gerne selbst an, gerade wenn es um die M+ Tests geht. Wenn du auch Bock hast, in Season 2 reinzuschnuppern, sag Bescheid.

Season 2 gehört zu Patch 12.1, und dieser Patch bringt noch einiges mehr mit als nur den neuen Dungeon-Pool. Was da sonst alles kommt, habe ich hier aufgeschrieben: WoW Midnight: Die wichtigsten Änderungen in Patch 12.1 und Season 2. Und wenn du wissen willst, wie Blizzard sowas beim letzten Mal getuned hat, wirf einen Blick auf meinen Überblick zum Dungeon-Tuning und den Balance-Anpassungen.

Komm gern auf meinen Discord-Server, um über das Thema zu sprechen.

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